Aktuelles

A U S   G E M E I N D E   U N D   K I R C H E

Der Kirchturm braucht besonderer Aufmerksamkeit

Gut 25 Jahre liegt die letzte größere Renovierung der Kirche zurück. Am Dach des Gemeindesaals ist schon mehrfach geflickt worden, um es dicht zu halten, aber es tropft wieder von der Decke. Eine grundsätzliche Sanierung haben wir dieses Jahr zwar vor gehabt, aber dann doch noch nicht durchgeführt. Die Finanzen reichen einfach nicht.

Im Vorstand haben wir uns entschieden, zuerst einen Fachmann zu beauftragen, um die ganze Kirche auf bauliche Schäden und Sanierungsbedarf hin zu prüfen. Am 25. November inspizierte Architekt Frank Ahlbrecht (Essen) und Bauingenieur Dr. Norbert Stannek (Bergisch Gladbach) die Kirche von allen Seiten und nahmen auch Einsicht in Baupläne und –akten.

Im Großen und Ganzen fanden sie die Kirche in einem guten baulichen Zustand vor. Und doch gibt es Stellen, die wir genauer prüfen müssen.

  • Das Kirchenschiff hat an der linken Seite eine Ausbeulung, von der wir nicht wissen, ob sie noch aktiv oder in diesem Zustand stabil ist.
  • Am Kirchturm bröckelt der Putz über einigen Fenstern ab: ein Zeichen für einen darunter rostenden Sturz. Er muss ausgewechselt werden. Dazu muss ein Gerüst aufgestellt werden, das bis zu den Schallluken der Glocken reichen soll. Da oben muss auch geprüft werden, ob die Verkleidungen noch stabil sind. Denn es darf keinesfalls zu einem Absturz von lockeren Bauteilen kommen. Das könnte aber passieren, wenn Eisenteile darunter durchgerostet sind. Erste Anzeichen deuten darauf hin.

Die Ungewissheit über das Ausmaß der Schäden lässt keine annähernd brauchbaren Kostenschätzungen zu. Im günstigsten Fall sind 30.000 Euro zu veranschlagen. Es können aber auch 100.000 Euro nötig sein, wenn sich herausstellt, dass die Verankerung der Turmspitze an den Ecken ersetzt werden muss. Sie besteht ebenfalls aus Stahl. Bei dieser Begehung haben wir bewusst Schönheitsreparaturen und Anstriche beiseite gelassen. Absoluten Vorrang hat die Sicherheit und Standfestigkeit der Kirche mit ihrem Turm.

Darum bitten wir Sie, liebe Gemeindeglieder und Freunde der Gemeinde, bei der Erhaltung der Kirche, die ja unter Denkmalschutz steht, mitzuhelfen. Wir brauchen Ihre Unterstützung! Wir brauchen neben den regulären Kirchbeiträgen zusätzliche Spenden, um die neuen Herausforderungen zu schultern. Bitte helfen Sie uns.

Das Spendenstichwort lautet „Kirchbau“. Spendenkonto: SELK-Gemeinde Essen, Konto-Nr.: 529 602, BLZ: 360 605 91, Sparda-Bank West.

 

Neue Wege – Buß- und Bettag 2011

Wir freuen uns, dass wir auch dieses Jahr wieder gemeinsam - diesmal in unserer Kirche am Moltkeplatz - zusammengekommen sind zu einem besonderen Bußtagsgottesdienst. Die Pastoren der evangelischen Auferstehungskirche (Pastor Michael Heering), der katholischen Franziskanerkirche Heilig Kreuz (Pater Georg Scholles) und der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (Propst Klaus Pahlen ) gestalteten einen feierlichen Bußtagsgottesdienst. Die Gottesdienstbesucher waren sehr angetan von der eindrücklichen Art des Gottesdienstes mit gesungener Liturgie und Gebeten mit heutigen Anliegen und heutigen Sprachbildern.

Propst Pahlen machte einmal mehr in seiner Predigt darauf aufmerksam, dass „Buße“ heißt: Umkehr, einen neuen Weg einzuschlagen, wenn der vorherige unzureichend scheint. Und wenn Jesus die Menschen zur Umkehr ruft, dann tut er das aus Liebe. Er wahrt ihre Würde und bringt sie mit durchaus humorvollen Geschichten zur Selbsterkenntnis.

Wenn wir genauer zurück blicken, fallen auch uns Gelegenheiten ein, wo wir Mitmenschen ungewollt oder absichtlich schlecht oder unfreundlich behandelt oder ausgenutzt haben, wo wir Gottes Gebote missachtet haben. Das schafft Abstand zu den Menschen und zu Gott (Sünde), den wir nicht brauchen können. Es geht darum, die Richtung im Leben zu finden, die zu Gott führt. Bei ihm finden wir Vergebung, die Brücken baut und Beziehungen heilt.

Besuchen Sie doch nächstes Jahr den gemeinsamen Bußtagsgottesdienst (21.11. 2012) in der Katholischen Kirche. Wir laden Sie herzlich dazu ein, und vorher schon zu einem Besuch unserer Gottesdienste! Eine Stunde Besinnung pro Woche tut gut.

 Ludwig Glathe

 

Unsere Gemeinde zeigt Gesicht – auf Facebook

Fortbildung von Kirchenleitung und Superintendenten

Eine praktische Anleitung zur Gestaltung einer Gemeindepräsenz im virtuellen Sozial-Netzwerk "Facebook" gab Prof. Dr. Wolfgang Stock (Woltersdorf) auf der Fortbildungsveranstaltung der Kirchenleitung und des Kollegiums der Superintendenten der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) im Missionshaus der Lutherischen Kirchenmission der SELK in Bergen-Bleckmar (Kreis Celle). Vor dem Plenum ließ er im Zusammenwirken mit Superintendent Burkhard Kurz von der Trinitatisgemeinde Dortmund der SELK eine Grundform der Facebook-Präsenz dieser Gemeinde entstehen. Noch am Abend folgten zwei weitere Mitglieder der Fortbildungsrunde diesem Beispiel und gestalteten Seiten der SELK-Gemeinden Essen und Weigersdorf.

Facebook-Freunde, gefällt euch: “Lutherische Kirche Essen (SELK)”?

Stock ermunterte am Abschlusstag der Fortbildung zur Nutzung des sozialen Netzwerkes, das ohne großen Aufwand zu bedienen und leicht aktuell zu halten sei. Es lebe davon, andere an aktuellen Erkenntnissen, Entwicklungen und Angeboten teilhaben zu lassen, und erreiche netzaffine Zielgruppen, die auf andere Weise kaum erreichbar seien. Der freiberufliche Kommunikationsberater und Dozent für Journalistik an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder sprach sich dafür aus, hier gezielt auch Ehrenamtliche in die Arbeit einzubinden.
                                                           (Nach Selk_News vom 13.10.2011)

 

Grüße von der lutherische Gemeinde in Nishnij Novgorod

Seit 20 Jahren verbindet die Stadt Essen mit Nishnij Novgorod in Russland eine Städtepartnerschaft. Im September wurde das Jubiläum gefeiert. Die Städtepartnerschaft und die Gesellschaft für deutsch-russische Begegnungen in Essen haben letztlich bewirkt, dass wir im November 2002 den Pastor der lutherischen Gemeinde Nishnij Novgorod kennen gelernt haben. Daraus ist eine Freundschaft gewachsen und ich war inzwischen etliche Male zu Besuch in Nishnij Novgorod, zuletzt im Oktober. Wenn ich dort im Gottesdienst der lutherischen Gemeinde bin, fühle ich mich schon ein Stück weit zu Hause, genauso, wenn sich die Gemeinde nach dem Gottesdienst zum Tee zusammen setzt. Jedes Mal überbringe ich dann auch Grüße von unserer Gemeinde, und ebenso bekomme ich auch immer Grüße an unsere Gemeinde von den Brüdern und Schwestern aus Nishnij Novgorod mit nach Hause. So will ich diese Grüße an dieser Stelle an Sie weiter geben.

Seit Jahren sind wir so verbunden, auch wenn die allermeisten von Ihnen bisher nie persönlich dort waren und nur einige wenige damals dabei waren, als Pastor Jaroslaw Bojtschenko vor nunmehr neun Jahren bei uns zu Gast war. Es ist aber mehr, als nur ein gegenseitiges aneinander denken und umeinander wissen. Als ich neulich im Gespräch mit Pastor Bojtschenko erzählte, dass ich mir Sorgen um die Zukunft unserer Gemeinde mache, da sagte er mir: Warum hast du das nicht schon längst erzählt, wir werden für euch beten. Wenn man um diese Verbindung im Glauben an Christus weiß und füreinander im Gebet verbunden ist, ist das eine großartige Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin.

Lassen Sie auch uns in der Fürbitte für die Brüder und Schwestern in Nishnij Novgorod gedenken.

Es ist nicht mehr so die materielle Not, die die Menschen dort bedrückt. Russland ist inzwischen ein reiches Land, auch wenn längst nicht alle daran Anteil haben. Für die Gemeinde ist es schon ein Kampf, die notwendigen Gelder zu finden, zumal die finanzielle Unterstützung von der Missouri-Synode immer geringer ausfällt. Aber Gott sei Dank findet sich bisher immer genug zum Leben und seit 2004 haben sie ein schönes Gemeindehaus, wo sie sich zum Gottesdienst treffen und die Pfarrfamilie wohnen kann. Neben dem Gemeindehaus haben sie noch ein Stück Land, das Ihnen die Stadtverwaltung gegeben hat, und das bestimmt ist für den Bau einer Kirche. Ein Projekt dafür gibt es schon seit Jahren, aber bisher fehlt das Geld für den Bau.

Als rational denkender Deutscher würde man sagen, wozu bitte noch eine Kirche, wenn man doch ein gutes Gemeindehaus hat? Zum einen wird der Raum langsam knapp, wenn viele zum Gottesdienst kommen. Das ist zwar nicht jeden Sonntag der Fall, aber doch immer mal wieder. Zum andern ist es in Russland schwer zu vermitteln, dass eine Gemeinde sich in einem äußerlich normalen Haus und nicht in einer als solche zu erkennenden Kirche zum Gottesdienst trifft. Das ist so ein Stück russischer Charakter, den man als Deutscher nicht bis ins letzte versteht. Nun, es gibt Überlegungen, wie ein Kirchbau finanziert werden könnte. Sowohl Amerikaner, als auch die finnische Kirche in der Partnerstadt Tampere, haben Bereitschaft zur Unterstützung gezeigt, wenn denn auch ein deutscher Partner mitmachen würde. Ich weiß nicht, ob das gelingen kann. Es ist jedenfalls nicht unendlich Zeit, denn das Stück Land, das für die Kirche freigehalten wird, liegt im Stadtzentrum, ist also potentiell begehrtes Bauland.

Für nächstes Jahr im Herbst möchte ich dazu einladen, einmal mit mir zusammen nach Nishnij Novgorod zu fahren, zu einem Besuch bei der Gemeinde und in der schönen Stadt, die am Zusammenfluss von Oka und Wolga gelegen ist. Auf dem Weg können wir uns auch noch ein wenig von Moskau ansehen. Als Zeitraum würde ich den September 2012 vorschlagen. Wenn sich ein paar Interessierte finden, können wir so eine Reise planen, die ich dann begleiten würde. Rückmeldungen diesbezüglich bitte möglichst bald an mich, damit man dann konkret planen kann, was Zeitraum und Kosten angeht.

Jörg Krüger (joergkrueger(at)gmx.de oder Telefon 0201/287808)  

 

Auf nach Hannover zum 8. Lutherischen Kirchentag!

Kirchentag – das ist wie ein großes Familientreffen. Denn da sieht man liebe Menschen wieder, die man schon lange nicht mehr getroffen hat, und knüpft neue Kontakte. Da kann man die Vielfalt der Kirche erleben wie sonst nirgendwo. Diskutieren, Stille und Trubel, Singen und Musizieren, Gottesdienste und Seelsorge, „heiße“ Themen und neue Impulse für jeden. Kirchentag – da ist Kirche in Bewegung! „Jesus bleib(t) stehen“ - unter diesem Thema gibt es eine Fülle von Angeboten. Der neueste Informationsbrief mit Veranstaltungszeiten und Unterkunftsmöglichkeiten hängt in der Kirche aus, weiteres Infomaterial kann mitgenommen werden. Anmeldung ab 15. Dezember.

Alles Wichtige findet man auch unter www.selk-kirchentag.de

 

Luther für heutige Ohren
Luther-Andachtsbuch von Alrun Rehr

Hannover, 3.6.2011 – selk – Ein ehrgeiziges Projekt hat sich Alrun Rehr, Kirchglied der St. Petri-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Hannover, vorgenommen: Luther für heutige Ohren – ein Andachtsbuch mit alten Luther-Texten in neuer Sprachgestalt. Unter dem Titel „Luthers Wegweiser für jeden Tag“ erscheint das Buch jetzt im Verlag SCM Hänssler (Holzgerlingen) und kostet 16,95 Euro.

Bekannt ist, dass Luther kein Blatt vor den Mund genommen und die Themen direkt auf den Punkt gebracht hat. Kurze und aussagekräftige Bibelauslegungen aus der Feder des Reformators wurden für diese Neuveröffentlichung in eine einfache, verständliche Sprache gebracht und sind auf diese Weise den heutigen Lesern neu zugänglich gemacht worden. In dem 400 Seiten starken Buch ist jedem Tag ein Schlüsselvers aus der Bibel zugeordnet. Mit einer kurzen, prägnanten Auslegung und einem Gebet ist dieses Buch ein hilfreicher Begleiter für die tägliche Andacht.

„Luther für heutige Ohren“ wird nach den Sommerferien auch bei uns in der Gemeinde auf dem Büchertisch angeboten. Schauen Sie mal rein!

Nach SELK-News

Geistliches Konzert am Hirtensonntag: Voller Erfolg

Am Sonntag, den 8. Mai 2011 fand in unserer Kirche ein geistliches Konzert für Chor und Orgel mit Werken alter und neuer Meister statt. Verbindendes Thema waren die Worte Jesu Christi: „Ich bin der gute Hirte“. Vokal- und Orgelwerke von A. Raselius, J.S. Bach. M. Duruflé, J. Langlais wurden dargeboten von Martin Krüger, Essen (Orgel) und dem Jungen Chor im Sprengel West unter Leitung von Kantor Thomas Nickisch, Radevormwald.

Ein Mitschnitt des Konzert auf CD ist gegen eine Spende für die Baukasse erhältlich bei Propst Klaus Pahlen.

 

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