Aktuelles

Bestattung von Elsbeth Stähler

Gott, der Herr über Leben und Tod, hat am vergangenen Donnerstag, dem 19.08.2010 unsere Schwester in Christus, Elsbeth Stähler, geb. Harmening, aus Essen im Alter von 74 Jahren aus dieser Zeit in die Ewigkeit abgerufen.

Die kirchliche Bestattung findet am Freitag, 27. August, um 10:30 Uhr auf dem
Ost-Friedhof statt (Eingang von der Saarbrücker Straße).

Gott nehme die Entschlafene in Gnaden an. Er tröste die Trauernden und stärke ihren Glauben. Er rüste uns alle durch sein Wort für unsere letzte Stunde.

 

Neue Festschrift zum 100. Kirchweihjubiläum

Ab sofort wird die neue Festschrift der SELK-Gemeinde Essen zum Verkauf angeboten.

Im Vorwort heißt es:

Das Jahr 2010 ist für unsere Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) am Moltkeplatz in Essen in mehrfacher Hinsicht Anlass für eine Festschrift. 1910 konnte die 1861 entstandene Gemeinde nach langen Jahren räumlichen Behelfs ein eigenes Gotteshaus beziehen. Unsere Kirche wird 2010 also 100 Jahre alt! Ihr Architekt war der Berliner Otto BARTNING, der später einmal als Schöpfer von rund 150 evangelischen Kirchen angesehen und gefeiert werden sollte. Die Otto Bartning Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e.V. (OBAK) in Berlin, die das Ansehen des großen Sakralbaumeisters in Ehren hält, hat die Kirche am Moltkeplatz, sein erstes Werk in Deutschland, für 2010 zur „Bartning-Kirche des Jahres“ gewählt. Da passt es gut, dass unser Kirchenjubiläum und die Ehrung aus Berlin mit dem Großereignis für Essen und dem Ruhrgebiet zusammenfällt – „Kulturhauptstadt Europas 2010“.

Herausgeber / Bezugsquelle: Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) – Gemeinde Essen, Moltkeplatz 19, 45138 Essen, Tel. (02 01) 26 33 94, E-Mail: essen@selk.de

76 Seiten, 69 Abbildungen, ISBN 978-3-00-031427-8. Preis: 5,-- €

Nähere Informationen zum Inhalt der Festschrift: hier

Seltene Bach-Werke am Moltkeplatz

Collegium vocale der SELK und Cölner Barockorchester musizierten herausragende Werke Bachs
in der Ev.-Luth. Kirche am Moltkeplatz

ESSEN, 24.04.2010. Im Kontext RUHR .2010 präsentierte die Essener Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) ein großes Bach-Konzert, u.a. im Gedenken an den 325. Geburtstag des großen Johann Sebastian Bach (1685-1750), ausgeführt vom Collegium vocale, dem überregional in der SELK agierenden Chor. Konzertante Partner der Kantorei waren die Vokalsolisten Lara Langguth (Sopran), Christa Menke (Alt), Andreas Post (Tenor), Joachim Höchbauer (Bass) und das Cölner Barockorchester. Dieses Orchester musizierte auf „alten“ Instrumenten gemäß historischer Aufführungspraxis.

Bei vollem Haus präsentierten Chor und Orchester unter der Leitung von Hans-Hermann Buyken ein gelungenes Konzert mit Stücken des großen Meisters. Es fand statt am Vorabend des Sonntags Jubilate, dem 3. Sonntag nach Ostern. Und diese kirchenjahreszeitliche Prägung bestimmte die Auswahl der Werke.

Als erstes erklang Bachs selten aufgeführtes Osteroratorium (BWV 249). Es steht - ganz zu Unrecht - im Schatten des Weihnachtsoratoriums und der großen Passionen. Am Ostersonntag 1725 erklang es erstmals in Leipzig: Bachs frohe Antwort auf die drei Tage zuvor musizierte Aufführung der Johannes -Passion! - Es ist großartige, strahlende Musik unter Verwendung u.a. von drei Trompeten, Pauken, Oboen, Block- u. Querflöten.

Als „instrumentales Zwischenspiel“ musizierte das Cölner Barockorchester das auch eher selten aufgeführte Brandenburgische Konzert Nr. 4 (BWV 1049). In diesem Werk stellte Bach dem vierstimmigen Streichorchester drei konzertierende Solo-Instrumente gegenüber: Violine (Andreas Hempel) und zwei Blockflöten (Stephanie Buyken, Philipp Spätling).

Die das Konzert abschließende Kantate zum Sonntag Jubilate „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ (BWV 12) war geprägt vom gleichnamigen großen Eingangs-Chor, den Bach in seinem letzten Lebensjahrzehnt zum „Crucifixus“ in seiner h-Moll-Messe umgestaltet hat.

 

Neuer Propst gewählt und eingeführtKlaus Pahlen

Auf der gemeinsamen Synode der Kirchenbezirke Rheinland und Westfalen wurde am 16. April in Bochum Pfarrer Klaus Pahlen (Essen) zum neuen Propst im Sprengel West der SELK gewählt. Er tritt die Nachfolge von Propst Carsten Voß (Duisburg) an, der nach Ablauf seiner Amtszeit für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stand. Die Amtszeit von Propst Pahlen ist auf fünf Jahre befristet.

Nach seinem Vikariat in Kiel und Pfarrvikariat in Wolfsburg wurde er im Auftrag der Lutherischen Kirchenmission (Bleckmarer Mission) nach Botswana/Afrika entsandt , zunächst als evangelistischer Missionar, dann als Koordinator und Exeget eines Bibelübersetzungsprojektes. Nach 16 Jahren Dienst im Ausland kehrte er 2003 nach Deutschland zurück und übernahm das Pfarramt Schwenningdorf-Rotenhagen (bei Bielefeld). Seit August 2009 ist er Pfarrer der Gemeinde Essen. Der 53-jährige Pahlen ist verheiratet, das Ehepaar hat zwei Kinder.

Einführung am Altar

Am 17. April wurde Pfarrer Pahlen in der Epiphanias-Kirche in Bochum durch SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt (Hannover) in das Amt des Propstes im Sprengel West der SELK eingeführt. Dabei assistierten Pahlens Vorgänger im Propstamt, Pfarrer Carsten Voß (rechts), sowie die Superintendenten Bernd Reitmayer (Bochum | links) und Gerhard Triebe (Düsseldorf | 2. von rechts).

 

Berichte von den Synoden Rheinland und Westfalen (nach selk-news):

 

Papierne Bausteine für Duisburger Kirchraum

SELK: Bausteinsammlungsbeauftragte auf Bochumer Synodalversammlung

Bochum, 17.4.2010 - selk - Auf der Versammlung der Synoden der Kirchenbezirke Westfalen und Rheinland der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) stellte sich die im Vorjahr eingeführte neue Beauftragte für die Bausteinsammlung der SELK, Gudrun Dammann (Hannover), den Pfarrern und Gemeindedelegierten vor. Sie wies darauf hin, dass es die Bausteinsammlung sei nunmehr 60 Jahren gebe, von denen ihr Vorgänger, der im Vorjahr verstorbene Heinrich Matthias, viele erfolgreich geprägt habe; für seinen Einsatz fand die Bibliothekarin würdigende Worte des Dankes.

Die Bausteinsammlung (http://www.bausteinsammlung.de) ist eine gesamtkirchliche Spendenaktion, bei der alljährlich in den Gemeinden der SELK papierne Bausteine zugunsten eines ausgewählten Bauprojektes verkauft werden. Die Bausteinsammlungsbeauftragte berichtete über die laufende Aktion, die für Bau- und Sanierungsmaßnahmen der Auferstehungsgemeinde der SELK in Duisburg bestimmt sei. Deren Pfarrer Carsten Voß präsentierte dem Plenum ergänzend Fotos vom komplett neu gestalteten Kirchraum. Das Material eines Baustellen-Gottesdienstes, den die Duisburger Gemeinde im Rahmen ihres Bauprojektes gefeiert hat, wurde ebenso zur Verfügung gestellt wie der Text des obligatorischen Gedichtes zur Bausteinsammlung, das auch in diesem Jahr SELK-Pfarrer i.R. Gottfried Meyer (Beckedorf bei Stadthagen) verfasst hat. Und auch die Gelegenheit, Bausteine zu erwerben, durfte nicht fehlen.

 

Fusion der Kirchenbezirke zurzeit nicht mehrheitsfähig

SELK: Synoden Westfalen und Rheinland tagten in Bochum

Bochum, 17.4.2010 - selk - Am zweiten Sitzungstag tagten die in Bochum versammelten Synoden der Kirchenbezirke Westfalen und Rheinland der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) getrennt.

Im Mittelpunkt der Beratungen der westfälischen Synode standen dabei Ergebnisse einer Erhebung zur Entwicklung der Altersstruktur und der finanziellen Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren. Alle Gemeinden waren aufgefordert, die entsprechenden Daten zu erheben. Erwartungsgemäß zeigte sich, dass die Gemeinden der SELK - wie andere Kirchengemeinden auch - an den gesellschaftlichen Gegebenheiten Deutschlands teilhaben. Die Gemeinden werden kleiner, weil mehr Menschen sterben als geboren werden.

Zudem werden entsprechend die finanziellen Möglichkeiten kleiner. Die Gemeinden waren auch gebeten, Überlegungen zu einem konstruktiven Umgang mit dieser Situation anzustellen. So haben eine Reihe von Gemeinden intensiv überlegt, welche Aufgabenfelder das unmittelbare Umfeld für sie bereithält. In einigen Gemeinden haben sich schon dauerhaft neue Arbeitsfelder ergeben.

Eine weitere Überlegung ist, Kooperationen mit Nachbargemeinden zu erwägen, um Synergieeffekte nutzen zu können. Es zeigte sich aber auch, dass viele Gemeinden hier erst am Anfang ihrer Überlegungen stehen; darum wird die Synode diese Überlegungen auch weiterhin im Blick haben müssen.

Im Kirchenbezirk Westfalen konnten neue Synodalbeauftragte für verschiedene Arbeitsbereiche der Kirche gewonnen werden. Synodalbeauftragte sind für ihren Bereich Bindeglieder zwischen der Gesamtkirche und den Gemeinden ihres Kirchenbezirks. So gelangen Informationen über konkrete Projekte oder Impulse für die Arbeit vor Ort in die Gemeinden. Bereit erklärt haben sich

  • Katrin Schneider (Witten) für den Bereich der Kindergottesdienstarbeit,
  • Pfarrer Burkhard Kurz (Dortmund) für den Bereich der Diakonie und
  • Gerlinde Pahlen (Essen) für die Mission (Lutherische Kirchenmission).

Erfreulich ist, dass Schneider bereit ist, die Impulse für die Kindergottesdienstarbeit auch in den Kirchenbezirk Rheinland hinein zu kommunizieren. Die Synode wählte alle Beauftragten einstimmig.

Ferner standen am zweiten Synodaltag Überlegungen zur Fusion beider Kirchenbezirke auf der Tagesordnung. Auslöser für diese Überlegungen sind die schon seit Jahren bestehenden Schwierigkeiten beider Kirchenbezirke, kirchliche Nebenämter und Dienste von Synodalbeauftragen zu besetzen. Eine Fusion beider Kirchenbezirke brächte in jedem Fall den Vorteil, die übergemeindlichen Ämter und Beauftragungen nicht mehr doppelt, in jedem Kirchenbezirk für sich, besetzen zu müssen. Zudem ist es der Sprengel West gewohnt, dass die Kirchenbezirke Rheinland und Westfalen zusammenarbeiten:

Seit Jahrzehnten tun sie es intensiv in der Kirchenmusik und in der Jugendarbeit und nun zusätzlich noch im Bereich der Kindergottesdienstarbeit. Derzeit kommen aber die Fusionsüberlegungen nicht weiter voran. Im Lauf des intensiven Gesprächs beider Kirchenbezirke hat sich als Zwischenergebnis herausgeschält, dass der Kirchenbezirk Westfalen einer Fusion gegenüber offen wäre, der Kirchenbezirk Rheinland sich aber derzeit nur eine Kooperation beider Bezirke vorstellen kann. . Eine Schwierigkeit ergab sich aus der Situation, dass ein fusionierter Kirchenbezirk nicht gleichzeitig Sprengel sein kann.

Beide Synoden trafen sich am Nachmittag zum abschließenden Gottesdienst, in dem der neu gewählte Propst Klaus Pahlen (Essen) durch SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt (Hannover) in sein Amt eingeführt wurde.

Propst Carsten Voß gab Abschlussbericht

SELK: Bezirkssynoden im Sprengel West tagen

Bochum, 16.4.2010 - selk - Propst Carsten Voß gab seinen letzten Bericht. Mit dem Bild der "Übergabe des Staffelstabes" begann der leitende Geistliche seinen Bericht visuell. Voß dankte allen, die ihn in den zurückliegenden fünf Jahren seiner Amtszeit mit Rat und Tat und mit dem Gebet unterstützt haben. Er bat diejenigen um Verständnis, die seine Entscheidung, sich einer möglichen Wiederwahl nicht zu stellen, nicht nachvollziehen können. Ferner berichtete er aus der Arbeit der Kirchenleitung und verwies auf derzeit sieben Gemeinden der SELK, die zum Teil schon seit Jahren darauf warten, ihre Vakanz zu beenden. Der 43-jährige Theologe wies auf anstehende Großveranstaltungen hin, so auf den "Kongress ,Aufbruch Mission und Diakonie'" der SELK am 30. Oktober 2010 in Göttingen (www.mission-diakonie.de), bei dem es darum gehe, die Kirche anzustoßen und zu befähigen, diakonisch oder missionarisch an den Menschen tätig zu werden. Positiv seien Gespräche der SELK mit der Leitung des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) verlaufen. Dabei sei es unter anderem um Möglichkeiten gegangen, Referentinnen und Referenten und auch kirchenmusikalische Kräfte in offizielle Veranstaltungen des DEKT einzubinden. Beim nächsten DEKT vom 1. bis zum 5. Juni 2011 in Dresden werde die örtliche SELK-Kirche offizieller Veranstaltungsort sein.

Beide Synoden sprachen Propst Voß ihren Dank aus.

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